2008-10-28 - Congo Basin, Zentralafrikanische Republik
Afrikanische Waldelefanten sehen Forstwege als Bedrohung. Die Straßen engen die Tiere daher so ein, als wären sie in einem Käfig eingesperrt. Das ist laut Aussage von Forschern besonders dramatisch, weil aktuell in vielen Teilen Zentralafrikas stark in den Straßenbau investiert wird.
2007-11-20 - Harare, Simbabwe
Die Tötung von drei äußerst seltenen schwarzen Nashörnern durch Wilderer in der vergangenen Woche in Simbabwe wurde weltweit mit Entsetzen aufgenommen. Doch nicht nur der menschliche Teil der Welt trauerte um die akut vom Aussterben bedrohten Tiere: Auch die drei Elefanten Mundebvu, Makavusi und Toto haben offenbar Tränen des Schmerzes um ihre Freunde jenseits der Artengrenze vergossen.
2007-05-01 - Tsavo, Kenia
Nachts um halb Zwölf kommen die Elefanten. Von der Holzveranda im zweiten Stock des Salt Lick Lodge blickt man direkt auf die nachtschwarze Wasserstelle. Wir schwenken Whiskey und Pastis. Bis wir sie entdecken: Monolithen von gebrannter Siena, stumme Steine, die sich beinahe lautlos durchs hohe Gras bewegen. Die Elefanten des kenianischen Nationalparks Tsavo-Ost reiben sich mit der eisenhaltigen roten Vulkanerde ein, zur Pflege ihrer dicken Haut.
2006-12-23 - JOHANNESBURG, Botswana
Im südlichen Afrika entsteht ein Naturpark, der fünf Länder verbindet. Möglicherweise müssen Menschen umgesiedelt werden. Mit einer Fläche von 287 000 Quadratkilometern wird der Wildpark fast so groß wie Italien sein. Er verbindet die Länder Angola, Sambia, Simbabwe, Namibia und Botswana und integriert einige der spektakulärsten Naturschutzgebiete der Welt, wie die Viktoria-Wasserfälle zwischen Sambia und Simbabwe, das atemberaubende Okavango-De...
2006-11-24 - Krüger-nationalpark, Südafrika
Insbesondere an diesen Tieren sieht man die Wirkung des Schutzgebietes. 1926 gab es gerade noch sechs Elefanten. Der damalige Park-Chef und Tierfreund, James Steven-Hamilton, kaufte kurzerhand eine Herde aus Mozambique. Dank der starken Kontrollen waren es 1946 bereits schon wieder 500 Tiere. Heute leben über 12.000 Elefanten wieder im Park.
2006-11-04 - Tsavo, Kenia
Tsavo Ost, der größte Nationalpark des afrikanischen Landes, beherbergt allein mehr als 5000 Elefanten - seine Wahrzeichen. Die Ohren steil aufgestellt, den Rüssel schnaubend hin und her schlagend, die Haut so rot, als würde er vor Wut gleich platzen: So steht er, wie aus dem Boden gewachsen, im Gebüsch. Als wolle er uns klarmachen, dass es hier nur einen unumschränkten Herrscher gibt: den roten Elefanten.
2006-10-03 - Bayanga, Zentralafrikanische Republik
Im warmen Licht des Spätnachmittags wird die Elefantengruppe von einem aggressiven Jungbullen auseinander getrieben. Er schüttelt den Rüssel, trompetet und sucht offensichtlich Streit. Dann scheucht er die Büffel und das dreibeinige Schwein auf. Als ein ausgewachsener großer Elefantenbulle die Szenerie betritt, macht er sich jedoch aus dem Staub. Mit Einbruch der Dämmerung geht es für die Beobachter zurück zur Lodge. Im Dunkeln durch den Wald zu laufen, w...
2005-10-26 - Brighton, Großbritannien
Elefanten haben einen Bezug zu den Knochen toter Artgenossen. Sie schenken Schädeln oder dem Elfenbein toter Elefanten viel mehr Aufmerksamkeit als den Überresten von Büffeln oder Nashörnern. Das haben britische Wissenschaftler in Versuchen mit Elefanten im kenianischen Amboseli-Nationalpark gezeigt. Die Wissenschaftler um Karen McComb von der Universität von Sussex in Brighton konnten damit erstmals wissenschaftlich die eher anekdotischen Berichte bestätigen, nach denen...
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